Forschungszentrum für Fremdsprachenphilologie veranstaltet Symposium zu „KI und fremdsprachenphilologische Forschung“ und Jahresabschlusskonferenz

2026-02-27

Am Nachmittag des 4. Januar 2026 fand im Besprechungsraum das Symposium zu „Künstlicher Intelligenz und fremdsprachenphilologischer Forschung“ sowie die Jahresabschlusskonferenz des Forschungszentrums für Fremdsprachenphilologie statt. Präsident Dong Hongchuan und Vizepräsident Wang Renqiang nahmen an der Veranstaltung teil.

Zu Beginn berichtete Zentrumsdirektor Su Hang über die Ergebnisse des Jahres 2025 in den Bereichen akademische Aktivitäten, wissenschaftliche Publikationen und Projektanträge. Er würdigte den Beitrag aller Forschenden und betonte, dass das Zentrum angesichts der rasanten KI-Entwicklung akademische Sensibilität und Innovationsbewusstsein bewahren müsse, um die fremdsprachenphilologische Forschung kontinuierlich zu erneuern.

In der Symposiumsrunde diskutierten die Forschenden intensiv über Anwendungen und Beschränkungen der KI in Linguistik, Übersetzung, Literatur- und Kulturwissenschaft. Aus kritischer und interdisziplinärer Perspektive beleuchteten sie auch mögliche ideologische Implikationen, Fragen der Subjektkonstitution sowie den Mehrwert der KI in fächerübergreifenden Forschungen. Einig war man sich in der Forderung nach einer rationalen und reflektierten Integration von KI in die fremdsprachenphilologische Forschung.

Vizepräsident Wang Renqiang blickte auf die Entwicklung des Zentrums zurück und unterstrich dessen Bedeutung für den Aufbau der fremdsprachenphilologischen Disziplin und die Entwicklung der Universität. Er ermutigte die Anwesenden, KI mit einer Haltung der Offenheit bei gleichzeitiger kritischer Prüfung zu begegnen.

Präsident Dong Hongchuan hob in seinem Schlusswort hervor, dass KI zu einem unverzichtbaren Werkzeug in Forschung und Lehre geworden sei. Anhand konkreter Beispiele zeigte er ihren Mehrwert bei der Lehrunterstützung und Literaturverarbeitung auf. Er betonte jedoch, dass der Einsatz von KI in der Literaturwissenschaft stets den humanistischen Gehalt und das ästhetische Wesen im Blick behalten müsse – Kulturweitergabe und -entwicklung dürften nicht vom eigentlichen Wert der Literatur abweichen. Er wünschte sich, dass die Forschenden KI zur Effizienzsteigerung nutzen, dabei aber ihre akademische Unabhängigkeit und kritische Haltung bewahren.

Die Konferenz wurde von Ma Wulin, stellvertretender Leiter des Forschungsamts, moderiert. Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter und Verwaltungsangestellten des Zentrums nahmen teil.