20-jähriges Jubiläum der Fakultät für Orientalische Sprachen und Kulturen der SISU & Chongqing-Forum zur Entwicklung seltener Fremdsprachen in China

2026-05-27

Am 24. April fand an der Sichuan International Studies University (SISU) die Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen der Fakultät für Orientalische Sprachen und Kulturen (im Folgenden: Ostasienfakultät) sowie das Chongqing-Forum zur Entwicklung seltener Fremdsprachen in China statt. Parteisekretär Liu Sifang und Jiang Jingkui, Vorsitzender des Unterausschusses für seltene Sprachen des Nationalen Beratungsausschuss für den Fremdsprachenunterricht des Bildungsministeriums, hielten Reden. Vizepräsident Hu Anjiang nahm ebenfalls teil.

Liu Sifang gratulierte der Ostasienfakultät und dankte den Gästen sowie dem Unterausschuss für ihre Unterstützung. Seit ihrer Gründung 2006 habe sich die Fakultät auf seltene Sprachen, Talentförderung und Länderforschung konzentriert. Heute umfasst sie zehn Sprachstudiengänge, sieben Master- und zwei Doktorprogramme, darunter drei nationale und vier städtische Exzellenzstudiengänge. Sie gilt als wichtigstes Zentrum für seltene Sprachen und Regionalstudien in Südwestchina und hat über 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte ausgebildet, die in Diplomatie, Außenwirtschaft, Kulturaustausch und internationaler Kommunikation tätig sind.

Liu betonte, dass das digitale Zeitalter neue Anforderungen an die Ausbildung in seltenen Sprachen stelle. Die Fakultät solle ihre Position als nationale Spitzeninstitution für seltene Sprachen und führendes Regionalforschungszentrum in Südwestchina weiter ausbauen. Er forderte:

Ø klare Ausrichtung und profilierte Lehre

Ø ganzheitliche Bildung mit menschlicher Prägung

Ø Reformen zur Stärkung interner Dynamik

Ø Beitrag zu übergeordneten nationalen Zielen

Ø Ausbau des Lehrkörpers als Fundament

Ø Vertiefung internationaler Kooperationen

Ziel sei es, ein Bildungszentrum für seltene Sprachen mit chinesischen Merkmalen, südwestlichem Charakter und SISU-eigener Prägung zu schaffen. Er rief die Teilnehmer des Forums auf, über neue Aufgaben, interdisziplinäre Entwicklungen und innovative Ausbildungswege zu diskutieren.

Rede von Liu Sifang

Jiang Jingkui würdigte die Fortschritte der SISU in der Ausbildung seltener Sprachen. Er erinnerte daran, dass Chongqing seit der Verlegung der Nationalen Sprachschule für Orientalische Sprachen von Kunming nach Gele-Berg 1946 ein Zentrum für seltene Sprachen geblieben sei. Angesichts der vierten bedeutenden Entwicklungschance für seltene Sprachen rief er die Wissenschaftsgemeinschaft auf, am Vorbild historischer Persönlichkeiten wie Zhang Qian und Xuanzang zu lernen, Sprachbildung und Regionalstudien zu vereinen und zur Entwicklung eines eigenständigen chinesischen Wissenssystems beizutragen.

Rede von Jiang Jingkui

Luo Wenqing dankte allen Unterstützern und zeichnete den Weg der Ostasienfakultät nach. Für die Zukunft kündigte sie an:

Ø Innovationsmechanismen und kooperative Ausbildung zu stärken

Ø Lehrinhalte zu erweitern und KI-gestützte Lehre auszubauen

Ø den Lehrkörper zu qualifizieren und praxisnahe Lehre zu optimieren

Ø internationale Zusammenarbeit zu vertiefen und globale Wirkung zu steigern

Ziel sei es, mehr hochqualifizierte Fachkräfte für seltene Sprachen im Sinne nationaler Strategien auszubilden.

Rede von Luo Wenqing

Das Forum

Die Eröffnungszeremonie wurde von Liao Libin, Sekretär der Parteiorganisation der Ostasienfakultät, moderiert. Über 60 Expertinnen und Experten des Unterausschusses sowie von mehr als zehn Universitäten und Hochschulen diskutierten unter dem Motto „Neue Ära, neuer Westen, neue seltene Sprachen“ über die Rolle seltener Sprachen für die nationale Entwicklung und den Kulturaustausch.

Die erfolgreiche Ausrichtung dieses Forums durch SISU ist ein konkreter Schritt zur Umsetzung der zentralen Vorgaben, die hochrangige Öffnung nach außen zu erweitern und die Ausstrahlung der chinesischen Zivilisation zu stärken. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Ausbildung von Talenten für seltene Fremdsprachen in Westchina künftig noch besser den nationalen Strategien und dem zivilisatorischen Austausch dienen kann. Ziel ist es, neue Paradigmen für die Fach- und Disziplinentwicklung zu erschließen und durch qualitativ hochwertige Bildung den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden.