Enthüllungszeremonie für das Forschungszentrum für SCO-Länder an der SISU & erster Fachvortrag

2026-03-26

Am 20. März fand im Institut für Regional- und Länderstudien der Sichuan International Studies University (SISU) die Enthüllungszeremonie für das Forschungszentrum für Länder der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) statt. Parteisekretär Liu Sifang enthüllte die Plakette des Zentrums; Vizepräsident Wang Renqiang wohnte der Zeremonie bei.

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Vizepräsident Wang Renqiang betonte, dass das neue Forschungszentrum auf Basis der fremdsprachlichen Disziplinen der SISU und interdisziplinärer Ausrichtung geschaffen wurde. Es diene der aktiven Unterstützung der Strategie zur Binnenöffnung der Stadt und sei ein wichtiger Bestandteil des provinziellen Schlüssel-Forschungsinstituts für Geistes- und Sozialwissenschaften sowie des neuartigen Thinktanks für Regional- und Länderstudien. Die Gründung des Zentrums sei ein weiterer Schritt der SISU, den Vorgaben der Partei und den nationalen Strategien zu folgen und die Plattformen der Regionalforschung auszubauen. Wang forderte eine hohe Qualitätsausrichtung, den Dienst am Staat und eine nachhaltige inhaltliche Entwicklung, um das Zentrum zu einem landesweit bedeutenden Standort für Regionalforschung und zur Ausbildung hochqualifizierter Auslandsfachkräfte auszubauen.

Im Anschluss an die Zeremonie hielt Sun Lijie, ehemaliger chinesischer Botschafter in Usbekistan und der Slowakei, den ersten Vortrag mit dem Titel „Gemeinsam eine engere Schicksalsgemeinschaft der Shanghai Cooperation Organisation und China-Zentralasien aufbauen“. Er analysierte die Entwicklungslogik und den zeitgenössischen Wert der SCO als „Vorbild neuartiger regionaler Zusammenarbeit“, beleuchtete den Weg Zentralasiens zu eigenständiger Entwicklung und erläuterte ausführlich die umfassende Partnerschaft zwischen China und Zentralasien sowie die zukünftigen Trends im Rahmen des „China-Zentralasien-Mechanismus“.

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Vor dem Vortrag traf Liu Sifang Botschafter Sun Lijie. Liu dankte ihm für seinen Besuch. Beide diskutierten über die praktische Anwendung von Xi Jinpings Gedanken zur Diplomatie, die Unterstützung einer hochgradigen Öffnung nach außen, die Stärkung der regionalen Länderforschung sowie die Reform von Talentausbildungsmodellen. Liu begleitete Sun anschließend zu einem Besuch des Belarus-Forschungszentrums und zu einem Gespräch mit dessen Forschern.

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Die Veranstaltung wurde jeweils von Prof. Shao Nanxi, Dekanin der Russischfakultät, und Prof. Di Xiaoxia, Leiterin des SCO-Forschungszentrums, moderiert. Teilnehmer waren Vertreter des Instituts für Regional- und Länderstudien, der Russischfakultät sowie Lehrenden- und Studierendenvertreter.