Der Übersetzungsverband Chongqing veranstaltete erfolgreich seine Jahrestagung 2025 und das 16. Symposium zur Embodied-Cognitive Translationswissenschaft.

2026-01-16

Vom 26. bis 28. Dezember 2025 fand die Jahrestagung 2025 des Übersetzungsverbands Chongqing und das 16. Symposium zur Embodied-Cognitive Translationswissenschaft erfolgreich an der Chongqing-Universität für Kunst und Wissenschaft statt. Unter dem Thema „Innovation und Entwicklung der Translation im Kontext der Symbiose von künstlicher Intelligenz und menschlicher Intelligenz" nahmen über 500 Experten, Wissenschaftler sowie Vertreter von Lehrenden und Studierenden aus Hochschulen, Forschungsinstituten und der Übersetzungsbranche von ganz China teil, um gemeinsam aktuelle Fragestellungen und Entwicklungspfade der Translationswissenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu erörtern. Prof. HU Anjiang, Vizepräsident von SISU und geschäftsführender Vizepräsident des Übersetzungsverbands Chongqing, sowie Prof. WANG Yin, Direktor des Forschungszentrums für Sprachphilosophie und Kognitionswissenschaft und Vorsitzender des Nationalen Fachkomitees für Embodied-Cognitive Linguistik, nahmen an der Versammlung teil. Mehr als 100 Lehrende und Studierende aus SISU beteiligten sich an der Konferenz und erkundeten gemeinsam Innovationspfade und Entwicklungsperspektiven der Translationswissenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. 

Prof. ZHU Chaowei, stellvertretender Parteisekretär der Chongqing-Universität für Kunst und Wissenschaft und Präsident des Übersetzungsverbands Chongqing, wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass künstliche Intelligenz menschliche Übersetzer nicht ersetzen, sondern zu einer „symbiotischen Intelligenz" werden solle, die Übersetzungskompetenzen erweitere und den interkulturellen Dialog fördere. Er rief die Translationswissenschaft dazu auf, sich aktiv dem technologischen Wandel zu öffnen, die Forschung zur kooperativen Innovation von „KI-menschlicher Intelligenz" zu verstärken und dabei stets am humanistischen Kern sowie den ethischen Überlegungen der Translation festzuhalten. Zudem sollten Wege der Verschmelzung traditioneller Übersetzungsweisheiten mit modernen Intelligenztechnologien aktiv erforscht werden. Prof. WANG Yin erläuterte in seiner Ansprache aus historischer Perspektive den engen Zusammenhang zwischen der Übersetzungsarbeit und der nationalen Entwicklung. Er betonte, dass die derzeitige lokal ausgerichtete Forschung zur Embodied-Cognitive Translationswissenschaft die innovationelle Entwicklung der Translationstheorie vorantreibe, und appellierte an die Fachwelt, bei der Beachtung technologischer Anwendungen zugleich den theoretischen Aufbau zu pflegen.

Das Symposium umfasste insgesamt 18 Hauptvorträge, 2 Austauschvorträge, 6 Unterforen sowie ein Herausgeberforum. Im Rahmen der Hauptvorträge versammelten sich führende Wissenschaftler aus China und präsentierten fundierte aktuelle Überlegungen. Im Herausgeberforum tauschten sich Chefredakteure und Redaktionsleiter von angesehenen Fachmagazinen wie Fremdsprachenforschung, Englischstudien, Hochschulbildung in Chongqing, Sprache, Translation und Kognition, Studien zum chinesisch-ausländischen Austausch sowie Digital Study in Language and Literature eingehend mit den Teilnehmenden über die Anforderungen an akademische Publikationen, Themenauswahl, Begutachtungsstandards und Schreibnormen in der Translationswissenschaft und verwandten interdisziplinären Bereichen aus. Die 6 Unterforen behandelten Themenbereiche wie Theorie der Embodied-Cognitive Translationswissenschaft, Mensch-Maschine-kooperative Translation, Übersetzungspädagogik, kulturelle Vermittlung und Rechtsübersetzung. Die Teilnehmenden führten lebhafte Diskussionen über Anwendung, Herausforderungen und ethische Fragen generativer KI in Bereichen wie kulturtragende Begriffe, medizinische Übersetzung, juristische Texte und klassische Literaturübersetzung.

Frau LIU Li, Vizepräsidentin des Übersetzungsverbands Chongqing, fasste in ihrem Schlusswort am Vormittag vom 28. Dezember die Ergebnisse des Symposiums mit den vier Schlagworten „Kooperation, Innovation, Embodiment, Offenheit" zusammen. Die Veranstaltung beinhaltete die Preisverleihung von 8 Preisen für hervorragende akademische Leistungen. Frau LIU Yuji, stellvertretende Direktorin der Fremdsprachenfakultät der Universität für Politik und Rechtswesen Südwestchina als Vertreterin des Ausrichters der nächsten Jahrestagung, sprach in ihrem Beitrag ihr Vertrauen und ihre Erwartungen aus, den Austausch und die Innovation in der Translationswissenschaft weiter voranzutreiben.