„Das moderne China verstehen“-Frühlingscamp baute Brücke für den chinesisch-russischen Kulturaustausch.

2026-04-22

Vor kurzem war das von der SISU und dem russischen Medienunternehmen „Media Plus Online Chinese Classroom“ gemeinsam veranstaltete „Chinese Bridge“-Frühlingscamp zum Thema „Das moderne China verstehen“ zu Ende gegangen. 23 Chinesischlernende und Jugendvertreter des russischen Media Plus Online Chinese Classroom sowie der RUDN-Universität kamen in Chongqing zusammen und absolvierten eine tiefgehende Entdeckungsreise zum Verständnis des modernen Chinas. 

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Abschlusszeremonie 

Das Frühlingscamp stand unter dem Motto „Das moderne China verstehen“ und folgte der Leitlinie einer tiefgreifenden Integration von Sprachlernen und landeskundlicher Bildung. Während des 14-tägigen Programms wurden intensive Sprachlernphasen sowie immersive Kultureinheiten angeboten. Ziel sei es, so die Veranstalter, jungen russischen Chinesischlernenden durch kurzzeitige, immersive und interaktive Lernaktivitäten zu helfen, kulturelle Differenzen zu überwinden und ein realistisches, facettenreiches sowie umfassendes Bild des heutigen Chinas zu erlangen.

In der Kursgestaltung nutzte die SISU ihre Stärken im Bereich der internationalen Chinesischdidaktik, um ein integriertes „Sprache + Landeskunde“-Kurssystem zu schaffen, das sowohl wissensvermittelnd als auch erfahrungsorientiert war. Die Teilnehmenden erhielten nicht nur ein intensives Chinesisch-Training, sondern erarbeiteten sich durch Fachvorträge, Fallstudien und interaktive Diskussionen nach und nach ein tiefgreifendes Verständnis der Entwicklung des modernen Chinas. Das Frühlingscamp fokussierte zudem auf die Themen „Chinas Geschichten“ und „Chinas Errungenschaften“: Die Gruppe besuchte unter anderem die intelligente Fertigungsstätte von Chang'an Auto und das Western China International Communication Center, um China durch praktische Erkundungen hautnah zu erleben und zu verstehen.

Der gegenseitige Austausch der Zivilisationen war auch ein wichtiger Bestandteil des Camps. Unter der professionellen Organisation der SISU erlebten die Teilnehmenden verschiedene immaterielle Kulturerbe-Projekte wie Sichuan-Oper, Batik, Siegelschnitzerei, Räucherkultur und Teezeremonie usw. Sie nahmen außerdem gemeinsam mit chinesischen Jugendvertretenden an einem „Jugendrunder Tisch“ teil, wo sie leidenschaftliche und tiefgehende Diskussionen zu Themen wie „Das Bild des jeweils anderen in den Augen chinesischer und russischer Jugendlicher“ sowie „Globale Governance und Jugendverantwortung“ führten.